Altrussische Ikone - Fenster zur Ewigkeit
Von einigen Ikonen, wie der Heiligen Jungfrau aus dem 16.Jahrhundert, erwarten die Betenden besondere Gnaden. Die Darstellung von Heiligen gehören stets zur Ausstattung einer Kirche und in jedem Haus.
Jede Ikone hat ihren Platz: einige werden auf Pulten zur Verehrung ausgelegt, andere hängen an Wänden. Über Jahrhunderte malen Mönche die Ikonen. Doch sie sehen sich nicht als Künstler, sondern als Werkzeug Gottes - deshalb signieren sie ihre Bilder nicht und bleiben unbekannt.
Eine Ausnahme ist Andrej Rubljow (um 1370-1430), ein Vertreter der Moskauer Schule, der mit seinen realistischen Porträts die Ikonenmalerei für Jahrhunderte prägt.
Eines seiner der berühmten Werke, die "Dreifältigkeit", malte er für das berühmte Troize-Segijew- Kloster.
Russische Ikone - große Welt, komplizierte und erhabene, mit Freude erfüllt.
Woran liegt die Faszination und Wirklichkeit der Ikonen?
Eine Welt für sich, ein Atlantis der Glückseligkeit, eine irdische
Wonne, bewegungsvoll und
einsam, Licht und Schmerz.
Die Faszination über die „Heiligen Bilder„ ist einmalig und unverwechselbar, die dazu noch mit einer geradezu aufregenden Geschichte, auf die von den Menschen gestellten Fragen eine Antwort gaben.

Wer jemals eine Ausstellung der Ikonen Galerie mit ihren Wänden voll Bilder besucht, wird von der auf ihn einstürzenden Bilderwelt beeindruckt sein.
